Meine 5 Tipps,
wie du im Garten Wasser sparen kannst

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Ressource „Wasser“ ungemein wertvoll für uns, aber auch für die Natur ist. Mit Wasser wertschätzend umzugehen ist nicht schwer. Mit meinen 5 Tipps zeige ich dir, wie du nebenbei – ohne große Anstrengung – Wasser für deinen Garten sparen kannst.

Tipp Nummer 1 – Trockenresistenz ist das Zauberwort

Für den Gärtner ist es fast die Regel Nummer 1 unempfindliche bzw. resistente Sorten auszuwählen. Resistent gegenüber Krankheiten und Schädlinge stehen an erster Stelle. Es gibt aber auch die Möglichkeit auf trockenresistente Pflanzen umzusteigen. Eine Auswahl von trockenresistenten Pflanzen für deinen Garten: Kräuter, Spornblume, Nelken, Wolfsmilch, Iris, Kugeldistel, Witwenblume, Katzenminze, Sedum, Wollziest und sogar Rosen.

Versuche auch Stück für Stück deinen Rasen mit Stauden oder rasenähnlichen Bodendeckern wie Teppich-Thymian oder Teppich-Verbene zu ersetzen.

Denke auch daran, Bäume und Sträucher zu pflanzen. Sie spenden kühlen Schatten und müssen – erstmal richtig angewurzelt – nicht mehr gegossen werden.

Nelken x

Nelken sind trockenresistent

Tipp Nummer 2 – Keine offenen Bodenflächen

Offene Erde bietet keinerlei Schutz vor Verdunstung. Nutze Mulch (Grasschnitt, Rindenmulch), um den Boden zu bedecken. Dadurch wird das verbleibende Wasser länger im Boden gehalten. Daran können sich deine Pflanzen bedienen. Eine Alternative zum Mulchen ist das Setzen von Bodendeckern.

Garten Wasser sparen kannst

Trockenresistenter Teppich-Rosmarin

Tipp Nummer 3 – Wassersparende Materialien in den Boden einarbeiten

Tonminerale sind in der Lage viel Wasser aufzunehmen und zu halten. Bei Trockenheit können diese das Wasser an die Erde abgegeben. Dazu eignet sich Bentonit. Aber auch Kompost verbessert die Wasserhaltefähigkeit des Gartenbodens.

Mulchen ist so einfach!

Mulchen ist so einfach!

Tipp Nummer 4 – Einmal Hacken spart 3mal Gießen

Wenn der Boden oberflächlich gehackt wird, so unterbricht dies die Wasserkapillaren, eine Art Wassersog, der das Wasser an die Oberfläche zieht. Dort verdunstet es. Wenn du regelmäßig hackst, verdunstet nicht so viel Wasser. Du musst dann weniger gießen. Zum Lockern des Gartenbodens eignet sich der Sauzahn als Werkzeug sehr gut.

Tipp Nummer 5 – richtiges Gießen

Gieße nur morgens oder abends. Während der Mittagszeit verdunstet das Wasser sehr schnell, es kommt gar nicht erst bei deinen Pflanzen an. Bestenfalls gießt du deinen Garten mit aufgefangenem Regenwasser. Manche Pflanzen mögen nämlich überhaupt kein kalkreiches Wasser frisch aus der Leitung, dazu gehören zum Beispiel die Tomaten und die Gurke.

Gieße die Pflanzen immer direkt im Wurzelbereich. Das Gießen über den Blättern kann Pilze fördern oder Verbrennungen der Blätter durch die Sonne verursachen. Gieße selten, aber dafür ausgiebiger.

Tägliches Gießen im Garten ist tabu – außer bei Topfkultur. Erziehe die Pflanzen so, dass sie ihre Wurzeln tief genug ausbreiten, um selbständig in tieferen Erdschichten an Wasser zu kommen.

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Geschrieben von unserem Gastblogger:

Natalie Bauer/Wildes Gartenherz

Ich bin Natalie Bauer und blogge über mein Gartenleben. Mein Blog heißt „Wildes Gartenherz“. Zu diesem Leben gehören ein Staudengarten, ein Gemüsegarten, zwei Hunde, Hühner in Form von Hennen und einem Hahn namens Han, der meinen Mann nicht mag. Ich bin Gartenverrückt und beschäftige mich ganztätig mit der Gestaltung eines wilden Gartens oder entwickle Garten-Onlinekurse.

Wildes gartenhertz
Hösterbjudande

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